Verhuetung ohne Hormone ist total unsicher! Realitaet oder Luege?
Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Die Beiden treffen sich nun schon mehrere Monate…

Tolle Dates, schöne Unternehmungen, allein und mit Freunden. Dazu kommen wundervolle intime Momente…

Eines Abends gemütlich auf dem Sofa zusammengekuschelt fragt er „Nimmst du eigentlich die Pille?“…

Ich hatte jetzt schon mehrere Partnerinnen, die mit der Pille nicht zurecht kamen oder dies aufgrund des Körperbewusstseins nicht in Frage kam. Das hat mich auf die Reise gebracht, auch außerhalb der eingetrampelten Wege alternative Möglichkeiten zu erforschen.

Lies meinen Rundumschlag zum Verhüten ohne Hormone!

Wie funktioniert hormonelle Verhütung?

Jede hormonelle Methode basiert darauf, dem weiblichen Körper eine Schwangerschaft vorzutäuschen. Das hat den Grund, das bei einer Schwangerschaft der Muttermund mit einem Schleimpfropf verschlossen wird. Dieser natürliche Mechanismus schützt das heranwachsende Kind in der Gebärmutter.

Die Steuerung dieser körperlichen Prozesse funktioniert über Hormone, die der weibliche Körper bei einer beginnenden Schwangerschaft ausschüttet. Der Schleimpfropf verhindert auch das Eindringen von Spermien in die Gebärmutter. Und diesen Effekt nutzt die hormonelle Verhütung.

Es werden über Pillen, Stäbchen oder Spritzen Schwangerschaftshormone zugeführt und der Körper reagiert wie beschrieben.

Nachteile der hormonellen Verhütung werden vernachlässigt…

Darüber, dass es ein wahnsinniger Eingriff in den Hormonhaushalt der Frau ist, macht sich kaum einer Gedanken. Viele Frauen klagen über starke Nebenwirkungen. Übelkeit, Verlust der sexuellen Lust und Gewichtszunahme sind nur wenige Beispiele. Doch Ärzte empfehlen die Produkte der Pharmaindustrie fleißig weiter. Man braucht ja nur die „richtige Pille“ für sie zu finden…

Und nicht nur das, von natürlichen Verhütungsmethoden wird von den meisten Frauenärzten explizit abgeraten. Wenn ich mir die Fakten über die Verlässlichkeit und die Vorteile anschaue, kann ich das wirklich nicht nachvollziehen. Da komme ich gleich nochmal drauf zu sprechen…

Der Perl-Index als objektiver Entscheidungsmaßstab

Endverbraucher können auf einfache Art und Weise die Sicherheit von Verhütungsmitteln prüfen. Dazu hat man den Pearl-Index geschaffen. Wie dieser berechnet wird, will ich Dir hier ersparen, dass kannst du in jedem Artikel über den Pearl-Index nachlesen. Wichtig ist nur zu wissen: Alles unter Pearl-Index 1 gilt als sicher.

Das Kondom schneidet beim Pearl-Index übrigens mittelmäßig ab. Bei perfekter Anwendung kommt es zwar auf 0,6. Doch im Schnitt beläuft sich der Index auf 2 – 12!!! Wem ist noch nie irgendein Ungeschick mit dem Kondom passiert? Also immer schön mit den Gummis aufpassen 😉

Die Pille liegt zwischen 0,1 – 0,9 und gilt damit als sehr sicher. Doch diese Werte werden auch nur erreicht, wenn sie immer zur gleichen Zeit am Tag eingenommen und nie vergessen wird. Diese Disziplin habe ich auch schon recht schwammig erlebt…

Bist du schon neugierig, wie natürlichen Methoden abschneiden? Verrate ich dir gleich. Zunächst möchte ich noch mit ein paar Mythen aufräumen 😉

Natürliche Verhütungsmethoden sind alle unsicher!

Das Totschlagargument…

Verhütungsmethoden außerhalb der Norm haben einen schlechten Ruf. Warum? Meine Vermutung ist, weil sich die meisten damit nicht auskennen. Sie kennen die Temperatur-Methode oder Coitus interruptus (rechtzeitig rausziehen). Das sind wirklich unsichere Methoden! Von denen rate ich explizit ab!

Aber was wäre, wenn es eine sichere Methode gäbe? Könnten wir diese dann ignorieren? Warum würden wir das wollen? Jetzt möchte ich dir eine Methode vorstellen, die nachweisbar mit der Pille mithalten kann…

Verhütung ohne Hormone: Nicht alle natürlichen Verhütungsmethoden sind gleich!

Die symtothermale Methode ist eine Methode der natürlichen Familienplanung (NFP), die zur Verhütung verwendet werden kann. Sie vereint mehrere natürliche Verfahren, um eine sehr gute Vorhersage machen zu können. Ja, Vorhersage… von was denn eigentlich?

Wenn wir nur wüssten, wann der Eisprung stattfindet…

Wenn sich eine Eizelle aus den Eierstöcken auf den monatlichen Weg in die Gebärmutter macht, besteht die Möglichkeit schwanger zu werden. Davor ist es unmöglich schwanger zu werden! Wenn wir also wüssten, wann der Eisprung stattfindet, wüssten wir, wann Frau fruchtbar ist.

Spermien überleben unter günstigen Umständen bis zu drei Tage im Inneren einer Frau. Das müssen wir im Hinterkopf behalten. Wenn wir also wüssten, wann der Eisprung stattfindet und drei Tage vor dem Termin aufhören ungeschützten Geschlechtsverkehr zu haben. Dann kann Frau NICHT schwanger werden.

Wenn wir noch ein oder zwei Tage als Sicherheitspuffer davor schalten, sind wir vor Überraschungen sicher… Soweit nachvollziehbar, oder?

…und wie lange die Eizelle auf ihre Befruchtung wartet…

Die Eizelle ist nur für 6 – 24 Stunden befruchtungsfähig und danach ist eine Schwangerschaft nicht mehr möglich.

Man konnte aus den Erkenntnissen Regeln ableiten, die nicht nur den Zeitpunkt der Menstruation vorhersagbar machen, sondern auch, wie lange eine Eizelle in der Gebärmutter auf eine Befruchtung wartet. Genauer kannst du das z.B. hier nachlesen.

Ohne statische Werte geht es nicht!

Der natürliche Zyklus kann Schwankungen unterliegen und die machen die Vorhersage vom Eisprung diffizil. Trotzdem ist es durch die Betrachtung mehrerer Zyklen möglich, eine sehr sichere Abschätzung vorzunehmen.

Jetzt stelle ich dir kurz die symptothermale Methode in der Anwendung vor, wie es auch meiner Sicht am einfachsten geht.

Die symptothermale Methode KURZ vorgestellt:

Bei diesem Verfahren, werden Daten über den Zyklus gesammelt. Das ist zum einen die Aufwach-Temperatur (idealer Weise in der Scheide), die Beobachtung des Zervix-Schleims, Muttermundöffnung und einige weitere Details sind möglich.

Mit fast jeder der Einzelmethoden lässt sich der Eisprung grob vorhersagen. Aber jede Methode allein ist sehr ungenau. Das ist der Grund, warum die Temperatur-Methode so verschrien ist. Sie ist allein sehr unsicher!

Legt man allerdings die Werte übereinander, so stabilisiert sich die Wahrscheinlichkeit ganz dramatisch! Auf diese Weise erreicht die symptothermale Methode einen Pearl-Index von 0,3 – 0,6! Also im besten Fall etwas schlechter als die Pille, im schlechtesten Fall deutlich besser als die Pille (Pearl-Index der Pille: 0,1 – 0,9). Also nix mit Unsicher!

Der beste Weg, um die symptothermale Methode zu testen:

Zunächst gilt es sich mit dem Thema genauer vertraut zu machen. Auf der Webseite von mynfp.de findest du eine sehr aufgeräumte Sammlung von Artikeln, die dir einen schnellen Überblick und viel interessantes Wissen bieten.

Dann brauchst du ein Thermometer. Da gibt es teure und zu günstige. Dieses hier kann ich dir absolut empfehlen:

Domotherm 0830 Rapid - Elektronisches Fieberthermometer - Bestes Thermometer für die symptothermale Verhütungsmethode

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Es misst super schnell, ist sehr präzise und echt günstig im Preis. Darüber hinaus ist es leicht zu reinigen und hat eine flexible Spitze, die das Messen sehr bequem macht.

Dann erstelle dir bei mynfp.de einen Account (der erste Zyklus ist kostenfrei) und später ist der Dienst auch sehr erschwinglich. Ich finde die web-basierte Auswertung deutlich besser als auf Papier. Hier scheiden sich allerdings die Geschmäcker. Wie gesagt, mynfp.de ist meine Empfehlung.

Wenn du dir etwas angelesen hast, wie die symptothermale Methode funktioniert, kannst du nun immer morgens direkt nach dem Aufwachen deine Temperatur messen und zwei, drei andere Merkmale ertasten und in das Tabellenblatt eintragen. Selbst sehr verpeilte Menschen bekommen das hin! Kann ich aus eigener Erfahrung sagen… 😉

And that’s it! Komplizierter ist es nicht!

Es gilt nun erstmal Daten zu sammeln und dann lassen sich die besagten Termine vorhersagen. Bei mynfp.de bekommst du automatisch nach ausgeklügelten Algorithmen angezeigt, wann Eisprung und Menstruation stattfinden. Das System ist sehr konservativ ausgelegt. Entscheidet also eher noch vorsichtiger als du mit den Regeln von NFP entscheiden würdest. Wenn du also wenig Lust auf die ganzen Regeln hast, kannst du mit mynfp die Methode sehr bequem nutzen! Das System verrät dir alles. Frau muss nur die Daten erheben und eintragen.

Über die Vorteile der Verhütung hinaus, ist das Beobachten des eigenen Körpers auch sehr interessant. Mir wurde berichtet, dass Frau nach einiger Zeit sehr genau spürt, was im Körper gerade los ist. Das ist doch sicher eine Qualität, die jede Frau begeistern könnte…

Fazit

Ich weiß, dass die meisten Frauen sehr skeptisch gegenüber nicht-hormonellen Verhütungsmethoden sind. Eine genaue Prüfung der Verlässlichkeit eines jeden Verhütungsmittels ist eine wichtige Basis für eine Entscheidung.

Für flüchtigen Sex ist das Kondom natürlich das einzig Wahre! Es schützt vor ungewollter Schwangerschaft UND den meisten sexuell übertragbaren Krankheiten.

Doch dass die hormonelle Verhütung nicht der gesündeste Weg ist und die natürliche Verhütung mit dem ausgefeilten System der symptothermalen Methode mithalten kann, wissen die wenigsten. Dass sich die meisten Frauenärzte mit dieser Methode nicht mal auskennen und deswegen sogar (aus Unwissenheit) davon abraten zeigt, wie stark die medizinische Branche von den Interessen der Pharmaindustrie gesteuert ist. Die angehenden Ärzte werden spätestens im Studium gemäß den wirtschaftlichen Interessen eingenordet.

Glücklicherweise gibt es den Peal-Index, mit dem die Verlässlichkeit einer Verhütungsmethode von jedem verglichen werden kann. Nochmal für dich als Referenz:

  • Kondom: 2 – 12 (0,6 bei optimaler Anwendung)
  • Pille: 0,1 – 0,9
  • NFP: 0,3 – 0,6 (natürliche Verhütung mit der symptothermalen Methode)

Du siehst, bei optimaler Anwendung ist die Pille das sicherste Mittel. Das eine alternative Verhütung mit der symptothermalen Methode unsicher wäre, ist aber absoluter Quatsch. Solche Aussagen können nur aus Unwissenheit oder aus wirtschaftlichem Interesse gemacht werden!

Und die Vorteile eines bewussten Umgangs mit der Verhütung auf natürlichem Weg sind der Wahnsinn! Frauen berichten davon endlich wieder ihren Körper wahrzunehmen. Die Lust am Sex entspricht wieder dem natürlichen Verlangen. Sonstige Nebenwirkungen der Pille verschwinden.

Ich empfehle deshalb jeder Frau, jedem Paar, die Beschäftigung mit der symptothermalen Methode!

Es ist eine verbindenden Aktivität und macht sehr viel Spaß. Ich wünsche euch allzeit guten Sex 🙂

Traust du dich nicht dieses Thema anzusprechen oder abgesicherte Experimente zu wagen? Wie wäre es mit etwas mehr Selbstbewusstsein? Oder hol dir gleich meine KOSTENFREIE geführt Trance zum Selbstbewusstsein stärken!

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