Tipps gegen schlechte Laune
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Mir ist heute sowas schönes passiert, dass ich jetzt sofort einen Artikel drüber schreiben möchte, um die Erkenntnisse mit dir zu teilen. Ich habe mir gerade das Learning des Tages in mein Journal geschrieben und hatte nun den Impuls meine Tipps gegen schlechte Laune aufzuschreiben…

So sehr großartig begann mein Tag allerdings nicht. Zur Zeit fühle ich mich irgendwie leer, habe kaum Antrieb etwas Produktives zu machen. Bald habe ich wieder mehr Struktur und Verpflichtung von außen, weil ich wieder einen normalen Job annehmen muss, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. So ist das, wenn man nicht schnell genug lernt. Scheinbar bin ich NOCH nicht bereit, meinen Lebensunterhalt mit einer Webseite oder etwas Ähnlichem zu verdienen…

Der Tag startet… unfokussiert…

Ich habe ja schon öfter mein Morgenritual und mein Journal erwähnt und ich möchte mit dir brutal ehrlich sein: im Moment haut das bei mir nicht so richtig hin. Seit ich mit einer fetten Erkältung eine Woche im Bett lag und natürlich lieber früh ausgeschlafen habe, so sind auch meine ganzen schönen Rituale eingeschlafen.

Die Quittung bekomme ich dafür gerade. Keine Motivation. Keine wirklich tollen Gefühle. Und all das führt eher zu mehr Rumhängen und noch mehr schlechter Laune. So geht das also mit der Abwärtsspirale…

Klingt alles nicht so besonders toll, oder? Müsste das bei mir, wo ich doch über Techniken und Tipps schreibe, nicht alles perfekt funktionieren? Na ja, wäre schön wenn es immer klappen würde…

Jetzt ist die Zeit des Berappelns angesagt

Ich will dir zeigen, dass es nicht nur dir so gehen kann, dass die guten Vorsätze mal schleifen. Das passiert jedem. Wichtig ist nur, dass man irgendwann wieder bewusst wird und auf den konstruktiven Zug aufspringt.

Ich werde meinen Fokus in den nächsten Tagen wieder stark auf meine Prozesse lenken, die mir sonst schon immer geholfen haben auf Spur zu bleiben.

Zentral ist dafür das Tagebuchschreiben am Abend. Hier schreibe ich mir nämlich auch mitterweile hinein, was eine lohnenswerte Tätigkeit am nächsten Tag ist, um motiviert morgens aufzustehen! Das ist ein wirklich toller Trick!

Dann auch das noch…

Nachdem ich heute schon das Yoga verpeilt habe und morgens auch kein Tagebuch geschrieben hatte, kam ich noch zu einem Geschäftsmeeting, was gar nicht besonders erfreulich verlaufen ist. Zumindest war das mein Gefühl während das Treffens. Im Nachhinein ist es wahrscheinlich für alle Beteiligten besser, dass keine Zusammenarbeit stattfinden wird.

Jedenfalls bin ich aus dieser Begegnung mit noch miserem Gefühl rausgekommen und es hat mich langsam genervt. Vielleicht kennst du das auch, wenn es mal es sich so richtig beschissen anfühlt, dann fällt einem auch irgenwie nicht ein, wie man aus dem Tal der schlechten Gefühle wieder raus kommt…

Oder anders: ich war so unbewusst unterwegs, dass ich gar nicht auf die Idee kam meinen Zustand ändern zu WOLLEN. Das solltest du dir mal auf der Zunge zergehen lassen. Könnte es sein, dass ich einfach schlecht drauf sein wollte? Hatte ich mich etwa irgendwie dran gewöhnt?

Doch das hier hat mich gerettet!

Da mir kalt war und deshalb habe ich mich vor meinem Heimweg in ein Café gesetzt und etwas warmes zu trinken bestellt. Dann kamen mir die Gedanken an meinen Lebensplan, den ich in den kommenden Tagen aktualisieren möchte und hatte lust auf meinem Handy in Evernote eine erste Liste mit Ideen zu schreiben, was ich gern haben, sein und tuen möchte. Nicht speziell im nächsten Jahr, sondern noch allgemein.

Es floß ganz gut. Nicht überragend. Doch nach und nach sprudelten Themen und Ideen durch meine Finger in Evernote.

Und zauberhafter Weise wart meine Stimmung nach kurzer Zeit deutlich besser! Ich fing sogar ganz vergnügt ein sehr nettes Gespräch mit der Kellnerin an und auf dem Weg in die U-Bahn lächelte mir eine andere junge Frau sehr begeistert zu. Auf meine Frage hin, was denn sei, meinte sie nur „ja du lächelst mich halt so fröhlich an, da kann ich gar nicht anders als zurück lächeln“.

Da wurde mir schlagartig bewusst, dass meine Ausstrahlung sich ganz bedeutend verändert hatte. Von fast am Boden zerstört, habe ich meinen Zustand nach fröhlich-strahlend verändert.

Und weil das so wunderbar funktioniert hat – für mich – lade ich dich ein es ebenfalls auszuprobieren. Du brauchst ja nicht warten, bis du dich richtig schlecht fühlst. Du darfst es auch so, jetzt gleich vielleicht, ausprobieren!

Ich weiß jedenfalls, was ich das nächste mal machen werde, wenn meine Laune auf dem Tiefpunkt ist. Ich schreibe mir eine Liste mit Dingen, die mich erfreuen.

Hab eine schöne Zeit und viel Spaß beim Gutfühlen 🙂

[Gesamt:7    Durchschnitt: 3.6/5]
0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*