Positive Gedanken erzeugen: Wie kommst du aus negativen Gefühlen raus?
Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

In der Self-help-Gemeinschaft geht es viel um „sich gut fühlen“, positive Gedanken, glücklich sein, lachen, springen, tanzen, singen… Doch darf man auch mal schlecht drauf sein? Oder ist dann etwas falsch mit einem?

Gerade, wenn sich Dinge im Außen verändern, so zeigen sich emotionale Baustellen sehr viel deutlicher, die wir aber schon die ganze Zeit mit uns herum tragen. Gut so! Denn endlich wachen wir auf, du bist für einen Moment nicht mehr blind.

Ich begrüße gerade diese Zeiten, in denen ich mir bewusster werde, wo ich stehe. Das ist unglaublich wertvoll! Und ich denke mir „hmmm…wenn ich das jetzt alles anschaue, dem nachgehe und aufräume, was wird dann für mich alles möglich sein?“.

Denn ICH bin sehr begeistert, was die Beschäftigung mit meiner persönlichen Entwicklung schon zutage gebracht hat. Zu was ich fähig bin, was ich niemals vorher geglaubt hatte. Doch genug der Selbstbeweihräucherung… ich denke einen Zweck hat sie erfüllt: dich in deiner Motivation zur eigenen Entwicklung bestärken!

Woher kommen negative Zustände?

Wir bekommen mit der Geburt einen Haufen toller angelegter Fähigkeiten und oftmals ungelöster Themen mit auf unseren Lebensweg. Ob diese Dinge nun aus früheren eigenen Leben stammen oder von unseren Eltern direkt übertragen werden lässt sich schwer sagen. Dann geht das irdische Leben los: Durch die Erziehung, Kindergarten, Schule kommen weitere positive und negative Erfahrungen dazu. Wir glauben bestimmte positive und negative Dinge über uns und über die Welt.

Unser Gehirn und jede Zelle unseres Körpers speichert diese Zustände ab, die in bestimmten Situationen wieder aufgerufen werden können. Wenn nun Reize diese Zustände triggern, erleben wir die entsprechenden Gefühle, negative und positive Gedanken.

Du siehst positive und negative Zustände sind sich in gewisser Weise sehr ähnlich. So erklärt sich auch, wieso es manchen Menschen von Haus aus so leicht fällt immer gut drauf zu sein und anderen nicht. Es steckt in jeder Faser unseres Körpers.

Sind negative Stimmungen etwas schlechtes?

Ich finde, es macht nicht viel Sinn diese Frage zu stellen. Denn um ganz mit uns selbst im Reinen zu sein, müssen wir akzeptieren was ist. Wenn du oder ich Gefühle, Gedanken, Stimmungen in uns ablehnen, dann lehnen wir einen Teil von uns selbst ab und entfernen uns von unserem inneren ICH dem SELBST, welches schon immer im Frieden mit sich ist.

Negative Stimmungen, Gedanken und Gefühle bringen dich allerdings keinen Schritt näher zu einem schönen Leben. Auf der einen Seite dürfen wir sie nicht ablehnen auf der anderen Seite wollen wir sie loswerden.

Es gilt in meiner Erfahrung allen Gefühlen Raum zu geben, zu beobachten, zu reflektieren. Wo sie her? Und dann gibt es die Möglichkeit uns selbst zu vergeben. Zu vergeben, dass wir diese negativen Gedanken und Gefühle gerade erschaffen. Und wir dürfen auch dankbar sein, wenn wir positive Gedanken und Gefühle wahrnehmen.

Danach ist es Zeit sich am Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen und eigenverantwortlich die Gefühle auf positiv zu stellen. Das wäre für mich ein Akt von Selbstliebe. Denn wenn ich mich selbst liebe, warum würde ich mich dann schlecht fühlen wollen? Wie das geht, zeige ich dir jetzt.

Gefühle in dir verwandeln

Wenn du dir den Prozess von oben zu Herzen genommen hast, kannst du jetzt negative Gefühle in dir wahrnehmen und einen Schritt weiter gehen.

Den Gefühlen eine Gestalt geben

Setz dich dazu am besten an einen ruhigen Ort und schließe die Augen. Mach eine Introspektion mit den folgenden Punkten:

  1. Was ist das für ein Gefühl?
  2. Wo in dir kannst du es spüren und wie fühlt es sich an?
  3. Nimm auch wahr, welche Gedanke dabei auftauchen.

Damit du mit diesen Gefühlen arbeiten kannst, ist es von Vorteil, wenn diese dich weniger vereinnahmen. Dazu stell dir vor, der Mix aus Gefühlen tritt vorn aus deiner Brust oder deinem Bauch aus und schwebt vor dir. Egal was sich da zeigt, betrachte es einfach erstmal nur mit einer gewissen Neugier.

Nimm dir dafür etwas Zeit. 1 – 2 Minuten wären super, wenn du magst kannst du das Gebilde auch länger betrachten. Mach dir auch bewusst, welche Farben und Formen das Gebilde hat und wie/ob es sich bewegt. Es ist völlig unerheblich, was es tut und wie es aussieht. Wichtig ist nur, dass du ihm Raum gibst und es wohlwollend betrachtest.

Durch das reine Betrachten löst sich meistens schon sehr viel vom Negativen auf. Nimm wahr, welche Veränderungen in Form, Farbe und Bewegung stattfinden und ob sich die Qualität deiner Gedanken verändert.

Dreh deine Gefühle einfach auf den Kopf

Du kannst dir nur vornehmen, dass Gefühl zum Guten zu verwandeln. Wünsche es dir einfach und probier es aus… du wirst bestimmt überrascht sein, wie wunderbar das funktioniert!

Mit deiner Intension zur positiven Verwandlung drehst du im Geiste das Gebilde auf den Kopf. Nimm wieder wahr, wie es sich in Form, Farbe und Bewegung verändert. Achte auch wieder darauf, ob mehr Stille oder andere Gedanken in die aufsteigen. Dreh das Gebilde solange, bis es sich deutlich angenehmer anfühlt.

Du kannst auch mit der Größe, der Entfernung, der Gestalt und Farbe deines Gefühls-Gebildes spielen und beobachten, was das mit deinen Gefühlen und Gedanken macht. Das was zu positiven Gedanken führt behältst du bei! Was bei dir nicht funktioniert lässt du einfach weg.

Wenn sich das Gefühl und die Qualität deiner Gedanken zu deiner Zufriedenheit entwickelt haben – bitte sei geduldig mit dir, wenn du das zum ersten Mal tust – , dann lasse das positive Gebilde jetzt wieder zurück in deinen Körper gleiten.

Nimm wahr, wie sich dein Zustand verändert und genieße diese Angenehmheit! Gratulation zu deinem selbstbestimmten Gefühlszustand! Diese Übung solltest du regelmäßig wiederholen, wenn du dich langfristig toll fühlen möchtest! Dieses Werkzeug funktioniert für mich absolut zuverlässig und wunderbar.

Fazit

Ist doch unfassbar wie einfach sich negative in positive Gefühle verwandeln lassen! Fragst du dich auch gerade, warum wir das nicht schon im Kindesalter – z.B. in der Schule – beigebracht bekommen haben?

Das Verändern von Gefühlszuständen durch bildhafte Vorstellung ist schon lange bekannt und wird rund um die Welt in der Therapie eingesetzt. In der Eigenanwendung taugt es natürlich nur bedingt für wirklich schwere Probleme, bei diesen solltest du dir unbedingt fachkundigen Rat beim Arzt holen! Doch wer seinen Alltag ganz normal bestreiten kann, dem hilft diese Technik ganz wunderbar beim Verarbeiten alter Muster.

Denn wer hat nicht mal einen schlechten Moment, den er oder sie sich schöner gestalten möchte? Ich wünsche dir sehr viel Spaß beim Bestimmen deiner Zustände. Ich werde diese Technik auf jeden Fall weiter verwenden…

Noch mehr positive Gefühlt hast du wahrscheinlich, wenn du deine Leidenschaft lebst. Oder lehn dich entspannt zurück mit meiner geführten Trance „Selbstbewusstsein stärken

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