Meditationsübungen: Sri Chinmoy Meditation für Anfänger!
Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Meditation ist etwas wunderbares.

Leider kreisen darum viele Mythen, dass es wohl schwierig sei und mit viel Anstrengung verbunden wäre.

Doch ich kann Dich beruhigen. Es es ist sehr viel einfacher als gedacht.

Seit einiger Zeit übe ich Meditation mit der 7 Mind Meditations-App. Da ich aber etwas tiefer in das Thema einsteigen wollte, habe ich an einem Seminar von Kailash A. Beyer teilgenommen, was er im Rahmen der Meditationswoche in Berlin gehalten hat.

Die Art von Kailash hat mir gleich sehr gut gefallen. Kailash strahlte eine angenehme Ruhe aus, sprach spirituell sehr tief, ohne abgedreht zu wirken.

Er erzählte uns, dass er sich seit über 40 Jahren der Meditation widmet. Ursprünglich hatte er Psychologie studiert.

Kailashs Meister war Sri Chinmoy, der sehr stark auf die Herzensmeditation fokussiert.

Das passt aus meiner Sicht sehr gut in die westliche Welt, in der wir uns eher von einander entfernt haben und die Herzlichkeit miteinander (und mit sich selbst) gern wieder erlernt werden darf.

Die Konzentration auf das Herz(-Chakra) und das Annähern an uns selbst, ist ein wundervoller Schritt. So können wir im wohlhabenden Westen auch wieder einen inneren und zwischenmenschlichen Reichtum erschaffen.

Man, ich klinge schon so richtig spirituell…

Steigen wir mal ins Thema ein

Mythos über Meditation – die Gedanken müssen 100%ig ruhig sein!

Es ist schon richtig, dass es eines der Ziele bei der Meditation ist. Doch bis man mal 10 Sekunden wirklich 100% Ruhe in den Gedanken hat, dauert Jahre sagt Kailash. Und ich kann bestätigen, dass es wirklich eine Herausforderung ist. Geübt wird die Stille mit Konzentrationsübungen.

Es braucht viel Konzentration, um wirklich Stille im Kopf zu haben. Dazu brauchst du Geduld und Selbstdisziplin. Wenn du es versuchst umzusetzen und es mal wieder nicht klappt, darfst du aus meiner Sicht sehr liebevoll mit dir sein. Streng dich an! Und sei liebevoll mit dir, wenn es noch nicht klappt. Dann streng dich wieder an!

Konzentrationsübungen sind in der Regel einfach, sagt Kailash. Es gibt sehr viele verschiedene Meditationsübungen dafür. Eine Kerze betrachten, auf eine weiße Wand schauen, den Zeigefinger fokussieren…

Kailash sagt, wenn der Verstand meint „das ist doch einfach“, die Langeweile einsetzt und man aufgeben möchte, dann muss man dabei bleiben, da beginnt die wahre Konstentrationsübung! Und ich kann bestätigen, dass diese Gedanken bei mir ständig kommen und ich mich immer wieder aufraffen muss.

Mythos über Meditation – du brauchst ganz viel Wissen und Techniken!

Eine Sache, die ich besonders von Kailash mitgenommen habe ist:

Es reicht eine Konstentrationsübung! Diese kann man ein paar Wochen, Monate oder sogar Jahre üben.

Wir neigen in unserem Kulturkreis sehr dazu noch eine Technik, noch einen Ansatz, noch ein Seminar, noch ein Buch, noch ein… zu brauchen. Spannend, dass es eigentlich sehr wenig braucht, um tatsächlich Meditation zu lernen.

Mythos über Meditation – Du musst den Lotussitz erst lernen!

Viele Menschen glauben, dass Meditation nur im Sitzen am Boden gemacht werden kann. Das stellt unter Umständen eine große Hürde dar. Doch das wichtige beim Meditation lernen ist einfach nur eine Haltung der Konzentration und eine aufrechte Haltung der Wirbelsäule. Und zwar so gut es dir eben im Moment möglich ist.

Im Yoga ist es genau das Gleiche. Wer glaubt, dass man sich in unmögliche Posen hinein zwängen muss ist komplett auf dem Holzweg. Sicherlich ist das Ziel oder Ideal oft sehr fancy. Doch die Achtsamkeit beim Üben steht weit über der idealen Form der Posen. So auch bei der Meditation.

Der Weg ist das Ziel.

Wie fängt man an die Meditation zu lernen?

So, nun wo du weißt, dass es eigentlich ganz einfach ist zu meditieren, möchte dir die Meditationsübungen und Prinzipien nahe bringen, die ich von Kailash gelernt habe.

Ort und Zeit

Es ist sehr ratsam einen Ort auszuwählen, an dem du üben möchtest. Diesen kannst du dir ja mit der Zeit auch mehr und mehr als besonderen Ort herrichten, wenn du möchtest. Wichtig ist, dass du aufrecht sitzen kannst (oder zur Not liegen, wenn du nicht sitzen kannst…). Dazu eignet sich ein Kissen am Boden oder auch ein Stuhl. Punkt.

Sinnvoll ist es auch, wenn du immer zur gleichen Zeit übst und auch zunächst immer die gleiche Zeitspanne verwendest.

An dieser Stelle nochmals der Tipp von Timothy Ferriss: Wenn du denkst, dass du jeden Tag 20 Minuten meditieren kannst, mach zum Anfangen 10 Minuten daraus und zieh es wirkklich durch.

Mach dir die Meditation zur Gewohnheit

Um wirklich Meditation zu lernen, musst du ein Stück weit dein Leben auch so gestalten, dass Meditation einen festen Platz hat. Halbherzig bringt dir Meditation höchstens etwas Entspannung. Doch die wahren Benefits kommen erst, mit einer gewissen Ernsthaftigkeit.

Hast du noch kein Morgenritual? Warum machst du dir die Meditation nicht zum morgentlichen Ritual? Wenn du schon eins hast, kannst du die Meditation sehr leicht als Gewohnheit in dein Ritual einbauen. Lies gern auch meinen Artikel über mein Morgenritual, wo ich tiefer auf das ganze Thema Morgenritual eingehe.

Willst du nun Meditation lernen? Die Meditationsübungen:

Zunächst begibst du dich natülrlich an den Ort und setzt dich bequem und aufrecht hin. Dann öffnest du den Rahmen zu deiner Meditationssitzung.

Der Rahmen kann über eine App mittels Gongschlag erfolgen oder zwei-drei laute oder gedachte „Ohmmmmmm“s. Das ist wichtig, um dich auf den Prozess zu konditionieren. So weiß dein Unbewusstes nach einer gewissen Zeit „ah genau, jetzt geht es mit der Meditation los… ich mache also jetzt Ruhe im Kopf, …“

Ich habe auch dir meinen Hintergrund zur Verfügung gestellt:

Diesen kannst du dir auch kostenlos bei meinen Geschenken herunterladen.

Schritt 1 – Konstentrationsübung mit Zeigefinger

Strecke den Arm vor dir aus und schaue auf die Spitze deines Zeigefingers. Vergiss alles andere. Für diesen Moment gibt es nur noch deinen Zeigefinger. Konzentriere dich, so dass du ein kribbeln oder eine andere angenehme Veränderung in deinem Finger spürst.

Schritt 2 – Ins Herz atmen

Lege dann deinen aktivierten Finger auf dein Herzchakra und schließe die Augen. Stell dir vor, du würdest mit jedem Einatmen durch den Punkt, wo dein Finger dein Herzchakra berührt, einatmen.

Probier es einmal aus. Sicherlich wird es sich mit etwas Übung schnell so anfühlen, als ob du Energie von außen in dein Herz einatmen kannst. Lass zu, dass sich die Öffnung ausweitet und die Energie in deinem Herz sich ebenfalls mehr und mehr ausweiten kann.

Stell dir dann vor, die Energie steigt in dir auf, in deinen Kopf und beginnt mit dem Ausatmen über deinen Scheitel oben am Kopf nach oben auszutreten.

Durch das Herz einatmen, über das Scheitelchakra ausatmen.

Schritt 3 – Der See am Morgen

Diese Übung ähnelt sehr der vorherigen, doch stellst du dir vor, an einem See zu sein. Morgens früh, wenn es noch etwas kühl dort ist und ganz still. Du setzt dich an diesen See und atmest durch dein Herz die Ruhe des Sees ein.

Mit dem Ausatmen atmest du über das Stirnchakra aus, zurück in den See.

Fazit

Mehr braucht es nicht um mit dem Mediation lernen zu beginnen. Die hier beschrieben Meditationsübungen kannst du nehmen und Mediation lernen.

Am Anfang kann es auch wunderbar sein in einer Meditationsgruppe zu üben. Hier ist es besonders am Anfang leichter, wirklich zur Ruhe zu kommen.

Nach ein paar Monaten des konzetrierten Übens wirst du erste Durchbrüche erleben. Und wenn du dabei bleibst, wird die Suche nach einem Meister für dich anstehen, der dich weiter führen kann. Doch bis dahin kannst du mit den Techniken arbeiten, die ich dir in diesem Artikel gezeigt habe.

Wenn du mal einen Vortrag von Kailash anschauen möchtest:

In diesem Sinn wünsche ich dir eine schöne Reise!

Möchtest du Mediation als Gewohnheit in deinem Alltag einbauen? Lies hier meinen Artikel über mein Morgenritual. Wenn du auch mal eine geführte Trance ausprobieren möchtest, kann ich dir sehr meine Geschenke empfehlen. Diese hypnotischen Trance-Reisen sind sehr angenehm und haben eine sanfte Wirkung.

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